
v.l.n.r.: Gesundheit Burgenland Ombudsmann Günter Kovacs, Künstlerin Susanne Dittrich, Stellvertretender Kaufmännischer Direktor der Klinik Oberpullendorf Ingmar Falb / Foto © Payer
17 abstrakte Gemälde zieren die Wände in der Klinik Oberpullendorf
Farben, Strukturen und expressive Formen – meine Ausstellung „Kraftfelder – Resonanzen des Wandels“ lädt dazu ein, den vielfältigen Kräften nachzuspüren, die unser Leben bewegen und verändern.
Seit heute, 7. Oktober 2026, sind 17 meiner abstrakten Arbeiten in der Klinik Oberpullendorf zu sehen. Ich möchte gerne eine Einladung an die Besucherinnen und Besucher aussprechen, innezuhalten, wahrzunehmen und sich auf die eigenen inneren Resonanzen einzulassen.
In meinen Bildern beschäftige ich mich mit den Gegensätzen und Bewegungen, die unser Leben prägen: mit Resilienz und Verletzlichkeit, Spannung und Loslassen, Begierde und Wehmut, Energie und Wandel, Freiheit und Neubeginn.
Meine Arbeiten entstehen aus einer intuitiven Auseinandersetzung mit dem Leben. Oft weiß ich zu Beginn eines Bildes noch nicht, wohin mich der Prozess führen wird. Farben, Formen, Strukturen und Materialien treten miteinander in Beziehung, verändern sich, verdichten sich oder lösen sich wieder auf. So entstehen Bildwelten, in denen unterschiedliche Stimmungen und innere Bewegungen sichtbar werden.
Erhabene Strukturen, farbintensive Flächen, Collagen und dynamische Kompositionen treffen dabei auf ruhige und poetische Farbwelten. Manche meiner Arbeiten sind kraftvoll und expressiv, andere erzählen leiser und laden zum Innehalten, Schmunzeln oder Träumen ein.
Thematisch kreisen die Bilder um Körperwelten, Energiefluss, die Kräfte der Natur, Zusammenhalt, Eingebung und die Suche nach dem Licht. Mich interessiert dabei besonders, was geschieht, wenn scheinbare Gegensätze aufeinandertreffen. Spannung kann sich lösen. Loslassen kann Raum schaffen. Aus Veränderung kann etwas Neues entstehen.
Resonanzen des Wandels
Der Titel „Kraftfelder – Resonanzen des Wandels“ beschreibt für mich genau diese Erfahrung: Wir alle bewegen uns in unterschiedlichen Kraftfeldern. Manche Kräfte sind unmittelbar spürbar, andere wirken eher im Verborgenen. Sie können uns fordern, verunsichern oder aus dem Gleichgewicht bringen – und gleichzeitig Entwicklung und neue Möglichkeiten eröffnen.
Gerade deshalb empfinde ich den Ausstellungsort als besonders passend. Ein Aufenthalt in der Klinik kann eine Zeit des Übergangs sein: zwischen Gewohntem und Neuem, zwischen Unsicherheit und Zuversicht, zwischen Anspannung und dem Wunsch nach Entlastung.

Meine Bilder begleiten diese besonderen Momente im An- und Abmeldebereich im Erdgeschoss der Klinik Oberpullendorf. Ein Ort, an dem der Blick verweilen darf, an dem Gedanken entstehen können oder einfach nur ein Moment des Innehaltens möglich wird.
Ich freue mich, wenn Sie Zeit finden, die Ausstellung zu besuchen. Diese ist noch bis 31. Dezember 2026 zu besichtigen.
Ort der Ausstellung
🏡 Klinik Oberpullendorf, Spitalstraße 32, A-7350 Oberpullendorf
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